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Vielleicht sollte man sich frei machen. Freimachen von all den Dingen, die nur unnötigen Stress und Negativität in unser Leben bringen. Vielleicht ist weniger mehr. Und vielleicht gilt das nicht nur für das Outfit in diesem Post, sondern allgemein im Leben. Wir haben so viele Möglichkeiten, unser Leben zu gestalten und zu bereichern. Doch längst hat sich gezeigt, dass dieses große Spektrum an Optionen nicht zwangsweise glücklich macht. Vielleicht sollten wir uns dem wesentlichen nähern. Dem, was wir wirklich wollen, was wirklich glücklich macht und worauf es wirklich ankommt im Leben. Vielleicht ist es Zeit für eine kleine Bestandsaufnahme, was wahre Passionen, wahre Freunde und wahre materielle Notwendigkeiten betrifft.Wir haben die Fähigkeit verlernt uns auf den Augenblick, eine Situation, ein Erlebnis einzulassen und mit allen Sinnen wahrzunehmen. Mit dem Ergebnis, dass das daher gesagte Yolo nie wirklich zur Realität wird, sondern immer nur ein aussagsloser Hashtag bleibt. Vielleicht sollten wir uns auf das konzentrieren, was unser Leben wirklich bereichert, den Moment genießen und unseren Leidenschaften mehr Raum lassen. Dafür die anderen vier halbherzig ausgeführten Hobbys mal bei Seite lassen. Massenkonsum im Allgemeinen ist ein riesiges Problem in unserer heutigen Gesellschaft. Minimalismus bei Kleidung, Einrichtung oder Lebensmitteln gibt es nur noch selten. Der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten, die Wohnung ist voll mit überflüssigem Krimskrams und der Kühlschrank zum Bersten gefüllt. Doch Kaufen bringt immer nur eine kurzfristige Befriedigung mit sich. Man wird immer auf der Jagd sein nach dem nächsten Gegenstand.Im Endeffekt geht es einfach wirklich nur darum glücklich zu sein. Die beste Variante von sich selbst. Deshalb bin ich überzeugt von der These weniger ist mehr. Ich habe zusammen mit meinem Kleiderschrank, auch einmal mein Leben ein wenig aufgeräumt und strukturiert. Es kann gut tun sich wieder auf seine wahren Ziele zu besinnen und zu wissen, was einen antreibt.
Outfit Details
Tanktop -Second Hand
Jeans - h&m
Schuhe - bershka
Lippenstift -Artdeko
Warum weniger manchmal mehr ist
Dienstag, 15. August 2017
Vielleicht sollte man sich frei machen. Freimachen von all den Dingen, die nur unnötigen Stress und Negativität in unser Leben bringen. Vielleicht ist weniger mehr. Und vielleicht gilt das nicht nur für das Outfit in diesem Post, sondern allgemein im Leben. Wir haben so viele Möglichkeiten, unser Leben zu gestalten und zu bereichern. Doch längst hat sich gezeigt, dass dieses große Spektrum an Optionen nicht zwangsweise glücklich macht. Vielleicht sollten wir uns dem wesentlichen nähern. Dem, was wir wirklich wollen, was wirklich glücklich macht und worauf es wirklich ankommt im Leben. Vielleicht ist es Zeit für eine kleine Bestandsaufnahme, was wahre Passionen, wahre Freunde und wahre materielle Notwendigkeiten betrifft.Wir haben die Fähigkeit verlernt uns auf den Augenblick, eine Situation, ein Erlebnis einzulassen und mit allen Sinnen wahrzunehmen. Mit dem Ergebnis, dass das daher gesagte Yolo nie wirklich zur Realität wird, sondern immer nur ein aussagsloser Hashtag bleibt. Vielleicht sollten wir uns auf das konzentrieren, was unser Leben wirklich bereichert, den Moment genießen und unseren Leidenschaften mehr Raum lassen. Dafür die anderen vier halbherzig ausgeführten Hobbys mal bei Seite lassen. Massenkonsum im Allgemeinen ist ein riesiges Problem in unserer heutigen Gesellschaft. Minimalismus bei Kleidung, Einrichtung oder Lebensmitteln gibt es nur noch selten. Der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten, die Wohnung ist voll mit überflüssigem Krimskrams und der Kühlschrank zum Bersten gefüllt. Doch Kaufen bringt immer nur eine kurzfristige Befriedigung mit sich. Man wird immer auf der Jagd sein nach dem nächsten Gegenstand.Im Endeffekt geht es einfach wirklich nur darum glücklich zu sein. Die beste Variante von sich selbst. Deshalb bin ich überzeugt von der These weniger ist mehr. Ich habe zusammen mit meinem Kleiderschrank, auch einmal mein Leben ein wenig aufgeräumt und strukturiert. Es kann gut tun sich wieder auf seine wahren Ziele zu besinnen und zu wissen, was einen antreibt.
Outfit Details
Tanktop -Second Hand
Jeans - h&m
Schuhe - bershka
Lippenstift -Artdeko
Aber was, wenn alles was uns in den Sinn kommt nur…Unsinn ist? Wenn wir uns alle mit dieser Taktik nur selbst im Weg stehen und wir viele Chancen durch die Denkerei und Angst und das ewige Abwägen verpassen?
Wie viele Minuten deines Lebens hast du einfach nur damit vergeudet, Entscheidungen abzuwägen und verzweifelt versucht, möglichst keine Fehler zu machen?
Wie wär‘s mal mit Leben anstatt nur vor sich hin leben?
Einfach mal raus aus der ewigen Warteschleife und rein in die Achterbahn. Es ist immer noch ein Platz frei!
Ich meine, wozu ist das Leben sonst da, wenn nicht um gelebt zu werden. Wozu sind ehrliche Worte da, wenn nicht um gesagt zu werden und wozu sind Fehler da, wenn nicht um begangen zu werden.
Wir sind Marionetten, gesteuert von unseren Köpfen, die einfach nur aus Vernunft eine richtig falsche Entscheidung nach der anderen treffen. Was ist mit Träumen, Sehnsüchten, Magie und… Wundern? Die können nicht wissenschaftlich erforscht werden, nicht physikalisch erklärt. Sie sind da und meistens kann man sie nur erkennen, wenn man für einen kurzen Moment lebt und sich darauf einlässt, mit dem Herzen sieht.
Aber unsere Gedanken spielen Stunde um Stunde nur verbales Ping Pong mit sich selbst und vor lauter lauten stummen Gedanken, hörst du dein Herz nicht mehr, spürst es nicht mehr.
Hallo?
Poch, poch, poch
Hör hin! Es geht nicht um den Anlass, sondern darum, dass wir hier und jetzt zusammen sind.
Es geht nicht darum ob du gewinnst, sondern darum dass du darum kämpfst,
Es geht nicht darum wie gut, sondern darum, dass du überhaupt singst und tanzt
Es geht nicht darum worüber, sondern einfach nur dass wir zusammen lachen können…
und letztendlich geht es darum, dass du lebst. Dass wir alle leben…und den Moment genießen und uns manchmal auch einfach nur fallen und…treiben lassen.
Denn wenn es eines ist, was ich begriffen habe, dann dass uns der Verstand und die Meinung anderer nicht glücklich machen können.
Man bereut ja bekanntlich nicht die Dinge, die man getan hat, sondern nur die Chancen, die verpasst wurden im Leben. Und auch wenn dieser Satz durch unzählige TV-Tragödien einen clichéhaften Charakter bekommen hat, glaube ich, ja, das stimmt.
Denn wenn man vielleicht für einen kurzen Moment mal sein Gehirn ausknipst und versucht auf sein Bauchgefühl, zu hören, dann wird einem bewusst, dass dieser Abend hier im Club viel toller wäre, wenn ich einfach mal so richtig abspace, auf den richtigen Takt geschissen, und nicht, wie die anderen Herumstehenden schüchtern mit meinem Mixgetränk Stehblues tanze an der Bar.
Dann wird mir bewusst, dass Umarmungen und ein ehrliches gutes Gespräch zwei Menschen mehr verbinden kann, als belangloser Smalltalk auf Pflichtveranstaltungen um ach-so-wichtige Kontakte zu knüpfen. Dass genau die Tage am besten sind, wenn man spontan irgendwo irgendwas macht.
Ich möchte euch dazu auffordern, einfach drauf los zu leben. Ignoriert manchmal die Stimme in eurem Kopf, die euch vor Fehlern bewahren will, denn das Schlimmste an Fehlern ist, dass wir fallen und das beste, dass wir wieder aufsteigen, vielleicht sogar höher.
Ich möchte euch dazu auffordern, weniger zu verschieben, endlich mal Träume zu erfüllen und auch Unmögliches möglich versuchen zu machen. Endlich mal das zu tun, was wir bisher nie taten und Taten sprechen lassen, denn reden kann jeder.
Wir fühlen nicht, wir denken nur
Donnerstag, 27. Juli 2017
Aber was, wenn alles was uns in den Sinn kommt nur…Unsinn ist? Wenn wir uns alle mit dieser Taktik nur selbst im Weg stehen und wir viele Chancen durch die Denkerei und Angst und das ewige Abwägen verpassen?
Wie viele Minuten deines Lebens hast du einfach nur damit vergeudet, Entscheidungen abzuwägen und verzweifelt versucht, möglichst keine Fehler zu machen?
Wie wär‘s mal mit Leben anstatt nur vor sich hin leben?
Einfach mal raus aus der ewigen Warteschleife und rein in die Achterbahn. Es ist immer noch ein Platz frei!
Ich meine, wozu ist das Leben sonst da, wenn nicht um gelebt zu werden. Wozu sind ehrliche Worte da, wenn nicht um gesagt zu werden und wozu sind Fehler da, wenn nicht um begangen zu werden.
Wir sind Marionetten, gesteuert von unseren Köpfen, die einfach nur aus Vernunft eine richtig falsche Entscheidung nach der anderen treffen. Was ist mit Träumen, Sehnsüchten, Magie und… Wundern? Die können nicht wissenschaftlich erforscht werden, nicht physikalisch erklärt. Sie sind da und meistens kann man sie nur erkennen, wenn man für einen kurzen Moment lebt und sich darauf einlässt, mit dem Herzen sieht.
Aber unsere Gedanken spielen Stunde um Stunde nur verbales Ping Pong mit sich selbst und vor lauter lauten stummen Gedanken, hörst du dein Herz nicht mehr, spürst es nicht mehr.
Hallo?
Poch, poch, poch
Hör hin! Es geht nicht um den Anlass, sondern darum, dass wir hier und jetzt zusammen sind.
Es geht nicht darum ob du gewinnst, sondern darum dass du darum kämpfst,
Es geht nicht darum wie gut, sondern darum, dass du überhaupt singst und tanzt
Es geht nicht darum worüber, sondern einfach nur dass wir zusammen lachen können…
und letztendlich geht es darum, dass du lebst. Dass wir alle leben…und den Moment genießen und uns manchmal auch einfach nur fallen und…treiben lassen.
Denn wenn es eines ist, was ich begriffen habe, dann dass uns der Verstand und die Meinung anderer nicht glücklich machen können.
Man bereut ja bekanntlich nicht die Dinge, die man getan hat, sondern nur die Chancen, die verpasst wurden im Leben. Und auch wenn dieser Satz durch unzählige TV-Tragödien einen clichéhaften Charakter bekommen hat, glaube ich, ja, das stimmt.
Denn wenn man vielleicht für einen kurzen Moment mal sein Gehirn ausknipst und versucht auf sein Bauchgefühl, zu hören, dann wird einem bewusst, dass dieser Abend hier im Club viel toller wäre, wenn ich einfach mal so richtig abspace, auf den richtigen Takt geschissen, und nicht, wie die anderen Herumstehenden schüchtern mit meinem Mixgetränk Stehblues tanze an der Bar.
Dann wird mir bewusst, dass Umarmungen und ein ehrliches gutes Gespräch zwei Menschen mehr verbinden kann, als belangloser Smalltalk auf Pflichtveranstaltungen um ach-so-wichtige Kontakte zu knüpfen. Dass genau die Tage am besten sind, wenn man spontan irgendwo irgendwas macht.
Ich möchte euch dazu auffordern, einfach drauf los zu leben. Ignoriert manchmal die Stimme in eurem Kopf, die euch vor Fehlern bewahren will, denn das Schlimmste an Fehlern ist, dass wir fallen und das beste, dass wir wieder aufsteigen, vielleicht sogar höher.
Ich möchte euch dazu auffordern, weniger zu verschieben, endlich mal Träume zu erfüllen und auch Unmögliches möglich versuchen zu machen. Endlich mal das zu tun, was wir bisher nie taten und Taten sprechen lassen, denn reden kann jeder.
Seit Monaten des Nichtmeldens, sitze ich wieder in alter Gewohnheit vor meinem Laptop und schreibe diese Zeilen für euch. Es gibt keine Entschuldigung, noch einen guten Grund warum mich die Lust am Bloggen verlassen hat. Ich war mit nichts mehr zufrieden und bemerkte, dass mir eine Auszeit sicherlich gut tun würde. Jetzt sitze ich hier. Nach drei Wochen Europareise habe ich viel zu erzählen und verspürte nun diesen kleinen Funken Motivation für den Blog in mir.
Reisen inspiriert- ganz klar. In den letzten drei Wochen habe ich so viele atemberaubende Orte und Bauwerke gesehen, die nettesten Menschen kennengelernt und Erfahrungen gewonnen, dass ich nun voller Ideen bin.
Seit einem halben Jahr planten Elise und ich unsere Interrail- Reise, die uns durch 5 verschiedene europäische Städte, nämlich Prag, Budapest, Ljubljana, Florenz, Nizza und Barcelona führen sollte und waren die gesamte Planung über mehr als euphorisch. Wir konnten die ganze Zeit überhaupt nicht glauben, dass wir gerade wirklich das in die Tat umsetzten, von was wir Monate nur gesprochen hatten.
Es lohnt sich auf jeden Fall jede der Städte einen Besuch abzustatten, denn überall gibt es so viel Schönheit zu entdecken. Party und tolle Bauwerke in Budapest und Prag, Chillen in slowenischen Hipstercafés, Straßenmusik in Florenz, Strandtage in Nizza und beeindruckende Architektur in Barcelona. Und wenn mir die Reise einige Dinge mitgegeben hat, dann ist das wie wertvoll offene Grenzen und ein friedliches Europa im Allgemeinen doch ist. Wie problemlos Kulturen miteinander korrespondieren können, wie schön es ist sich mit Menschen aus einem anderen Land auszutauschen. Und: Lasse deine Nikon nie nie nie im Hostel liegen. Mein großes Drama in Nizza war definitiv der Kamera Diebstahl, weshalb ich auch so gut wie keine Urlaubsfotos der Reise besitze. Ich muss mal schauen, ob das mit dem regelmäßigen Bloggen auch direkt wieder klappt ohne Kamera.Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag (trotz dem Regen hier leider)! Macht das beste draus!
Die Reise
Dienstag, 25. Juli 2017
Seit Monaten des Nichtmeldens, sitze ich wieder in alter Gewohnheit vor meinem Laptop und schreibe diese Zeilen für euch. Es gibt keine Entschuldigung, noch einen guten Grund warum mich die Lust am Bloggen verlassen hat. Ich war mit nichts mehr zufrieden und bemerkte, dass mir eine Auszeit sicherlich gut tun würde. Jetzt sitze ich hier. Nach drei Wochen Europareise habe ich viel zu erzählen und verspürte nun diesen kleinen Funken Motivation für den Blog in mir.
Reisen inspiriert- ganz klar. In den letzten drei Wochen habe ich so viele atemberaubende Orte und Bauwerke gesehen, die nettesten Menschen kennengelernt und Erfahrungen gewonnen, dass ich nun voller Ideen bin.
Seit einem halben Jahr planten Elise und ich unsere Interrail- Reise, die uns durch 5 verschiedene europäische Städte, nämlich Prag, Budapest, Ljubljana, Florenz, Nizza und Barcelona führen sollte und waren die gesamte Planung über mehr als euphorisch. Wir konnten die ganze Zeit überhaupt nicht glauben, dass wir gerade wirklich das in die Tat umsetzten, von was wir Monate nur gesprochen hatten.
Es lohnt sich auf jeden Fall jede der Städte einen Besuch abzustatten, denn überall gibt es so viel Schönheit zu entdecken. Party und tolle Bauwerke in Budapest und Prag, Chillen in slowenischen Hipstercafés, Straßenmusik in Florenz, Strandtage in Nizza und beeindruckende Architektur in Barcelona. Und wenn mir die Reise einige Dinge mitgegeben hat, dann ist das wie wertvoll offene Grenzen und ein friedliches Europa im Allgemeinen doch ist. Wie problemlos Kulturen miteinander korrespondieren können, wie schön es ist sich mit Menschen aus einem anderen Land auszutauschen. Und: Lasse deine Nikon nie nie nie im Hostel liegen. Mein großes Drama in Nizza war definitiv der Kamera Diebstahl, weshalb ich auch so gut wie keine Urlaubsfotos der Reise besitze. Ich muss mal schauen, ob das mit dem regelmäßigen Bloggen auch direkt wieder klappt ohne Kamera.Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag (trotz dem Regen hier leider)! Macht das beste draus!
Wertlos.
Nutzlos. Ich hasse mich.
Eine Träne läuft mir über die Wange und tausende weitere folgen. Es scheint nie wieder aufhören zu wollen. Ein Tränenmeer und ich bin schon längst über Bord gegangen. Fast am Ertrinken. Genauso wie gestern. Wie Morgen. Und den Rest der Woche. Wenn das Haus verlassen ist, der Kopf leer und ich in mich gekehrt. Schmerzerfüllte Schreie.
Ich wische sie nicht weg- die Tränen, denn ich will es fühlen. Mich schwach sehen. Und die Wut in meinen Augen. Auf mich, Linda, dreizehn Jahre alt.
Ich sehe in den Badezimmerpiegel.
Ich sehe mich, aber nichts in mir.
Nutzlos. Ich hasse mich.
Eine Träne läuft mir über die Wange und tausende weitere folgen. Es scheint nie wieder aufhören zu wollen. Ein Tränenmeer und ich bin schon längst über Bord gegangen. Fast am Ertrinken. Genauso wie gestern. Wie Morgen. Und den Rest der Woche. Wenn das Haus verlassen ist, der Kopf leer und ich in mich gekehrt. Schmerzerfüllte Schreie.
Ich wische sie nicht weg- die Tränen, denn ich will es fühlen. Mich schwach sehen. Und die Wut in meinen Augen. Auf mich, Linda, dreizehn Jahre alt.
Ich sehe in den Badezimmerpiegel.
Ich sehe mich, aber nichts in mir.
Mein gesamtes Umfeld kannte mich als selbstbewussten
Menschen. Ich hatte nie Probleme laut meine Meinung zu vertreten oder vor einer
Masse zu sprechen. Ich hatte gute Freunde und war auch sonst recht beliebt.
Doch manchmal übermannten mich sogar in der Öffentlichkeit die Gefühle.
Eine Träne lief mir über die Wange und tausende weitere folgten. Es schien nie wieder aufhören zu wollen. Das Tränenmeer.
Und ich versuchte mich noch über Wasser zu halten.
Eine Träne lief mir über die Wange und tausende weitere folgten. Es schien nie wieder aufhören zu wollen. Das Tränenmeer.
Und ich versuchte mich noch über Wasser zu halten.
Ich fand mich weder besonders talentiert, noch hübsch,
charakterstark oder sonderlich klug.
Ich mochte nichts an mir. Nicht meinen Körper. Meine viel zu kleinen Brüste, meine Gedanken, meine Schulnoten, die schlaksigen Arme, meine unrealistischen Sehnsüchte und die krumme Nase, mitten in meinem unschönen Gesicht. Ich wollte immer wie die Anderen sein.
Keiner hat mich verstanden. Noch nicht einmal ich selbst. Schon gar nicht ich selbst.
Konnte einfach nicht anfangen mich selbst zu lieben.
Ich mochte nichts an mir. Nicht meinen Körper. Meine viel zu kleinen Brüste, meine Gedanken, meine Schulnoten, die schlaksigen Arme, meine unrealistischen Sehnsüchte und die krumme Nase, mitten in meinem unschönen Gesicht. Ich wollte immer wie die Anderen sein.
Keiner hat mich verstanden. Noch nicht einmal ich selbst. Schon gar nicht ich selbst.
Konnte einfach nicht anfangen mich selbst zu lieben.
Liebe. Liebe gehört den Helden.
Ich bin kein Held, sagte ich mir. Ich bin ein Versager.
Keiner liebt dich.
60 Monate sind vergangen. 5 Jahre. Ich bin achtzehn. Erwachsen.
Ich sehe in den Spiegel und finde eine junge Frau vor mir mit schwarzen kurzen Haaren, knalligem Lippenstift und viel zu erzählen. Mit Herzblut. Selbstvertrauen. Selbstliebe. Ich sehe ein Mädchen mit Ideen, mit großen Vorstellungen. Mit Hoffnung. Und vor allem sehe ich ihre funkelnden grünen Augen, die nur eines bedeuten können: Glück.
Ich bin kein Held, sagte ich mir. Ich bin ein Versager.
Keiner liebt dich.
60 Monate sind vergangen. 5 Jahre. Ich bin achtzehn. Erwachsen.
Ich sehe in den Spiegel und finde eine junge Frau vor mir mit schwarzen kurzen Haaren, knalligem Lippenstift und viel zu erzählen. Mit Herzblut. Selbstvertrauen. Selbstliebe. Ich sehe ein Mädchen mit Ideen, mit großen Vorstellungen. Mit Hoffnung. Und vor allem sehe ich ihre funkelnden grünen Augen, die nur eines bedeuten können: Glück.
Ich orientiere mich an meinen Vorstellungen und folge meiner Intuition, die mittlerweile mein bester Freund geworden ist.
Ich bin stark. Ich habe ein dickes Fell bekommen. Ich kann einstecken. Ich habe Spaß am Alltag. Denn der Alltag ist das Leben. Der Alltag macht einen Großteil unseres Lebens aus. Der Alltag ist das leben und darauf kommt es am Ende an. Man muss sich Ziele setzten. Lächeln. Sich selbst die Hand reichen. Sich selbst den Frieden anbieten.
Darin liegt der Neubeginn. Ich sehe in den Spiegel und ich sehe tief in mich hinein. Atme ein. Lächle. Atme aus. Und merke ich bin angekommen. Bei mir selbst. Und vielleicht ist das genau das richtige Ziel.
Ich sehe mich. Aber nichts in mir.
Sonntag, 16. April 2017
Wertlos.
Nutzlos. Ich hasse mich.
Eine Träne läuft mir über die Wange und tausende weitere folgen. Es scheint nie wieder aufhören zu wollen. Ein Tränenmeer und ich bin schon längst über Bord gegangen. Fast am Ertrinken. Genauso wie gestern. Wie Morgen. Und den Rest der Woche. Wenn das Haus verlassen ist, der Kopf leer und ich in mich gekehrt. Schmerzerfüllte Schreie.
Ich wische sie nicht weg- die Tränen, denn ich will es fühlen. Mich schwach sehen. Und die Wut in meinen Augen. Auf mich, Linda, dreizehn Jahre alt.
Ich sehe in den Badezimmerpiegel.
Ich sehe mich, aber nichts in mir.
Nutzlos. Ich hasse mich.
Eine Träne läuft mir über die Wange und tausende weitere folgen. Es scheint nie wieder aufhören zu wollen. Ein Tränenmeer und ich bin schon längst über Bord gegangen. Fast am Ertrinken. Genauso wie gestern. Wie Morgen. Und den Rest der Woche. Wenn das Haus verlassen ist, der Kopf leer und ich in mich gekehrt. Schmerzerfüllte Schreie.
Ich wische sie nicht weg- die Tränen, denn ich will es fühlen. Mich schwach sehen. Und die Wut in meinen Augen. Auf mich, Linda, dreizehn Jahre alt.
Ich sehe in den Badezimmerpiegel.
Ich sehe mich, aber nichts in mir.
Mein gesamtes Umfeld kannte mich als selbstbewussten
Menschen. Ich hatte nie Probleme laut meine Meinung zu vertreten oder vor einer
Masse zu sprechen. Ich hatte gute Freunde und war auch sonst recht beliebt.
Doch manchmal übermannten mich sogar in der Öffentlichkeit die Gefühle.
Eine Träne lief mir über die Wange und tausende weitere folgten. Es schien nie wieder aufhören zu wollen. Das Tränenmeer.
Und ich versuchte mich noch über Wasser zu halten.
Eine Träne lief mir über die Wange und tausende weitere folgten. Es schien nie wieder aufhören zu wollen. Das Tränenmeer.
Und ich versuchte mich noch über Wasser zu halten.
Ich fand mich weder besonders talentiert, noch hübsch,
charakterstark oder sonderlich klug.
Ich mochte nichts an mir. Nicht meinen Körper. Meine viel zu kleinen Brüste, meine Gedanken, meine Schulnoten, die schlaksigen Arme, meine unrealistischen Sehnsüchte und die krumme Nase, mitten in meinem unschönen Gesicht. Ich wollte immer wie die Anderen sein.
Keiner hat mich verstanden. Noch nicht einmal ich selbst. Schon gar nicht ich selbst.
Konnte einfach nicht anfangen mich selbst zu lieben.
Ich mochte nichts an mir. Nicht meinen Körper. Meine viel zu kleinen Brüste, meine Gedanken, meine Schulnoten, die schlaksigen Arme, meine unrealistischen Sehnsüchte und die krumme Nase, mitten in meinem unschönen Gesicht. Ich wollte immer wie die Anderen sein.
Keiner hat mich verstanden. Noch nicht einmal ich selbst. Schon gar nicht ich selbst.
Konnte einfach nicht anfangen mich selbst zu lieben.
Liebe. Liebe gehört den Helden.
Ich bin kein Held, sagte ich mir. Ich bin ein Versager.
Keiner liebt dich.
60 Monate sind vergangen. 5 Jahre. Ich bin achtzehn. Erwachsen.
Ich sehe in den Spiegel und finde eine junge Frau vor mir mit schwarzen kurzen Haaren, knalligem Lippenstift und viel zu erzählen. Mit Herzblut. Selbstvertrauen. Selbstliebe. Ich sehe ein Mädchen mit Ideen, mit großen Vorstellungen. Mit Hoffnung. Und vor allem sehe ich ihre funkelnden grünen Augen, die nur eines bedeuten können: Glück.
Ich bin kein Held, sagte ich mir. Ich bin ein Versager.
Keiner liebt dich.
60 Monate sind vergangen. 5 Jahre. Ich bin achtzehn. Erwachsen.
Ich sehe in den Spiegel und finde eine junge Frau vor mir mit schwarzen kurzen Haaren, knalligem Lippenstift und viel zu erzählen. Mit Herzblut. Selbstvertrauen. Selbstliebe. Ich sehe ein Mädchen mit Ideen, mit großen Vorstellungen. Mit Hoffnung. Und vor allem sehe ich ihre funkelnden grünen Augen, die nur eines bedeuten können: Glück.
Ich orientiere mich an meinen Vorstellungen und folge meiner Intuition, die mittlerweile mein bester Freund geworden ist.
Ich bin stark. Ich habe ein dickes Fell bekommen. Ich kann einstecken. Ich habe Spaß am Alltag. Denn der Alltag ist das Leben. Der Alltag macht einen Großteil unseres Lebens aus. Der Alltag ist das leben und darauf kommt es am Ende an. Man muss sich Ziele setzten. Lächeln. Sich selbst die Hand reichen. Sich selbst den Frieden anbieten.
Darin liegt der Neubeginn. Ich sehe in den Spiegel und ich sehe tief in mich hinein. Atme ein. Lächle. Atme aus. Und merke ich bin angekommen. Bei mir selbst. Und vielleicht ist das genau das richtige Ziel.
Ich hatte insgeheim schon immer große Pläne und Visionen. Bescheidenheit kannte ich in dieser Beziehung nicht.
Mit 7 Jahren gründete ich mit meiner Fast-Nachbarin eine Band und schmiedete zusammen mit ihr Pläne über unsere Zukunft als große Weltstars, über die Auftritte, Autogrammkarten und Fans.
Mit 8 fing ich an die vielen Otto- Kataloge, die wir damals nachhause geschickt bekamen, abzuzeichnen und nach und nach eigene Kollektionen und Kataloge zu entwerfen.
Mit 9 dann schrieb ich mein damaliges Lieblingsbuch, das von einer Prinzessin handelte, deren Pferd wegläuft, in ein Theaterstück um und besetzte die vielen Rollen mit allen Charakteren aus meiner Grundschulklasse. Es kam genau zu einer Probe. Sehr unproduktiv, wie ihr euch sicherlich denken könnt.
Meine Berufswünsche reichten von Supermodel über Tierärztin bis zu Hebamme.
Und auch heute träume ich immer noch. Nicht von Berühmtheit, nicht von viel Geld, aber von Erfolg mit meiner Kreativität. Es ist neben der Familiengründung eines meiner größten Lebenswünsche mit meiner Leidenschaft Geld zu verdienen.
Aber heutzutage ist die Sache doch irgendwie anders als damals zu Grundschulzeiten. Dauernd rufe ich mir in Gedanken wie unwahrscheinlich es ist, bei dem Überfluss in der Design und allgemein in kreativen Branchen, Erfolg zu haben. Es gibt so viele talentierte Menschen, wieso soll ausgerechnet ich einer von ihnen sein? Das hat noch nicht einmal etwas mit mangelndem Selbstvertrauen zu tun. Meistens jedenfalls. Sondern eher damit, dass ich mir durchaus darüber bewusst bin, wie schnell das Schicksal zuschlägt, wenn man nicht auf der Hut ist.
Früher hab ich mein Talent im Gegensatz zu heute selten in Frage gestellt. Und singen konnte ich wirklich nicht und die Regisseurs Arbeit hat mir auch nur wenig gelegen.
Doch dieses bedingungslose Selbstvertrauen, das man als Kind hatte, finde ich irgendwie bewundernswert. Ich habe mich einfach in die Idee gestürzt, angefangen Kollektionen zu malen, Theaterstücke und Songs zu schreiben... und einfach angefangen etwas zu erschaffen.
Und klar, heutzutage sollten die Pläne langsam konkret werden.
Doch ich glaube ich besitze das, was wichtig ist, um etwas, für mich Großes zu erreichen. Ideen und die Fähigkeit, außerhalb des Rahmens zu denken. Visionen und große Träume zu formulieren und sich die inneren Vorstellungen der Zukunft vor Augen zu führen. Meine Vorfreude auf mein künftiges Leben, auf all das was hinter der Schulzeit liegt, auf die Zukunft, ist riesengroß und kaum in Worte zu fassen. Ich freue mich darauf die Welt zu entdecken, im Studium mehr über meine Interessen zu lernen, neue interessante Leute kennenzulernen, die lieben, was ich liebe und natürlich auf alles was ich erleben, erfahren und lernen werde.
Ich bin 18 Jahre alt. Die durchschnittliche Lebenserwartung einer Frau liegt bei 83 Jahren. Noch nicht einmal ein Viertel meines Lebens ist vorüber und das ist so ein schönes Gefühl! Denn ich liebe das Leben und ich liebe das Gefühl in meinem Bauch und den Gedanken noch dazu, alles noch vor mir- und selbst in der Hand zu haben.
Photos of my 15 year-old self´, taken in 2014
Über das Talent Groß zu denken
Freitag, 31. März 2017
Ich hatte insgeheim schon immer große Pläne und Visionen. Bescheidenheit kannte ich in dieser Beziehung nicht.
Mit 7 Jahren gründete ich mit meiner Fast-Nachbarin eine Band und schmiedete zusammen mit ihr Pläne über unsere Zukunft als große Weltstars, über die Auftritte, Autogrammkarten und Fans.
Mit 8 fing ich an die vielen Otto- Kataloge, die wir damals nachhause geschickt bekamen, abzuzeichnen und nach und nach eigene Kollektionen und Kataloge zu entwerfen.
Mit 9 dann schrieb ich mein damaliges Lieblingsbuch, das von einer Prinzessin handelte, deren Pferd wegläuft, in ein Theaterstück um und besetzte die vielen Rollen mit allen Charakteren aus meiner Grundschulklasse. Es kam genau zu einer Probe. Sehr unproduktiv, wie ihr euch sicherlich denken könnt.
Meine Berufswünsche reichten von Supermodel über Tierärztin bis zu Hebamme.
Und auch heute träume ich immer noch. Nicht von Berühmtheit, nicht von viel Geld, aber von Erfolg mit meiner Kreativität. Es ist neben der Familiengründung eines meiner größten Lebenswünsche mit meiner Leidenschaft Geld zu verdienen.
Aber heutzutage ist die Sache doch irgendwie anders als damals zu Grundschulzeiten. Dauernd rufe ich mir in Gedanken wie unwahrscheinlich es ist, bei dem Überfluss in der Design und allgemein in kreativen Branchen, Erfolg zu haben. Es gibt so viele talentierte Menschen, wieso soll ausgerechnet ich einer von ihnen sein? Das hat noch nicht einmal etwas mit mangelndem Selbstvertrauen zu tun. Meistens jedenfalls. Sondern eher damit, dass ich mir durchaus darüber bewusst bin, wie schnell das Schicksal zuschlägt, wenn man nicht auf der Hut ist.
Früher hab ich mein Talent im Gegensatz zu heute selten in Frage gestellt. Und singen konnte ich wirklich nicht und die Regisseurs Arbeit hat mir auch nur wenig gelegen.
Doch dieses bedingungslose Selbstvertrauen, das man als Kind hatte, finde ich irgendwie bewundernswert. Ich habe mich einfach in die Idee gestürzt, angefangen Kollektionen zu malen, Theaterstücke und Songs zu schreiben... und einfach angefangen etwas zu erschaffen.
Und klar, heutzutage sollten die Pläne langsam konkret werden.
Doch ich glaube ich besitze das, was wichtig ist, um etwas, für mich Großes zu erreichen. Ideen und die Fähigkeit, außerhalb des Rahmens zu denken. Visionen und große Träume zu formulieren und sich die inneren Vorstellungen der Zukunft vor Augen zu führen. Meine Vorfreude auf mein künftiges Leben, auf all das was hinter der Schulzeit liegt, auf die Zukunft, ist riesengroß und kaum in Worte zu fassen. Ich freue mich darauf die Welt zu entdecken, im Studium mehr über meine Interessen zu lernen, neue interessante Leute kennenzulernen, die lieben, was ich liebe und natürlich auf alles was ich erleben, erfahren und lernen werde.
Ich bin 18 Jahre alt. Die durchschnittliche Lebenserwartung einer Frau liegt bei 83 Jahren. Noch nicht einmal ein Viertel meines Lebens ist vorüber und das ist so ein schönes Gefühl! Denn ich liebe das Leben und ich liebe das Gefühl in meinem Bauch und den Gedanken noch dazu, alles noch vor mir- und selbst in der Hand zu haben.
Photos of my 15 year-old self´, taken in 2014
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